Bericht – Jahreskonzertes 2015

Das Rätsel ist gelüftet !

Die Zuhörer, welche am vergangenen Samstagabend das Konzert des Musikvereins Salach besucht haben, kennen das Ergebnis.
Für diejenigen, welche leider nicht kommen konnten nun die Lösung.
Der gestiefelte  Kater hat es tatsächlich geschafft – aber nun der Reihe nach. Nach der Begrüßung durch den 1. Vorsitzenden Silvio Caputo,
eröffnete die Jugendkapelle des Musikvereins das Konzert passend mit dem Stück „Checkpoint“ von F. Neuböck. Wie die Piraten beim
nächsten Stück „Pirates Overture“ von T.Doss sich an diesem Kontrollpunkt (Checkpoint) vorbei schleichend konnten um in die
Stauferlandhalle zu gelangen, muss noch geklärt werden. Der nächste Akteur hatte es da schon leichter: „Cloudius … der Wolkenmann“
von T. Kraas flog auf einem leichten Luftzug direkt auf die Bühne und erzählte musikalisch seine Geschichte. Die Geschichten in Worte
erzählte Rita Ledermann und Leon Marschollek. Die beiden Mitglieder der JuKa machten Ihre Moderatorenrolle klasse und so wurde den
Zuhörern jedes Musikstück erklärt. Die Musik wurde durch die Sprache und eine Projektion von Bildern vervollständigt. Die Bilder wurden
von Mitgliedern der JuKa selbst gemalt.
Mit „Cups – When I´m gone“ arr. von J. Vinson hatte man ein Solo-Stück für 3 Becher und Orchester aufliegen. Diese Becher wurden mit
viel Witz, Musik und Geschick gefüllt, geschüttelt und heraus kam der erste Höhepunkt des Abends.
Den krönenden Abschluss des JuKa-Auftrittes wurde mit dem Stück „Just give me a reason“ arr. von  J. Kazik gemacht. Von der Bühne
durften die jungen Musiker aber erst nach einer Zugabe („ Rolling in the deep“).
Nun kam der große Auftritt des gestiefelten Katers. Im Hintergrund nahm diskret das Stammorchesters des Musikvereins Salach auf der
Bühne platz. „Puss in boots“ – Der gestiefelte Kater , ein Märchen für Erzähler und Orchester von Franco Cesarini.
Der Kater hatte es nicht nur geschafft ein ganzes Orchester auf die Bühne zu bringen sondern auch eine leibhaftige „Märchentante“.
Mit Gertraud Walter aus Süßen hatte man eine Erzählerin gefunden, der alle Rollen des Märchens auf den Leib geschrieben schienen.
Die Facetten des Märchens wurden mal majestätisch, mal liebreizend schmachtend, mal listig, mal witzig und immer 100% überzeugend
von Frau Walter gespielt. Das Orchester übertrug alle gelesenen Sequenzen in musikalische Bilder und so wurde aus einem 25 Minuten
dauernden Werk ein kurzweiliger und eindrucksvoller Vortrag. Das Sahnehäubchen bei dieser Darbietung waren die gemalten Bilder der
Klasse 7B der Staufeneckschule die auf eine große Leinwand projektiert wurden. Sie ließen das Märchen noch lebhafter erscheinen.
So wurde aus dem Zusammenleben von Sprache, Musik und Bildern ein ganz besonderes Erlebnis.
Der Kater hatte einen Teil seines Versprechens gehalten.
Nach der Pause eröffnete das Stammorchester die zweite Hälfte mit dem Stück „Symphonic Dances“ from „Fiddler on the roof“ von J. Bock.
Auf dem Programm stand „Bohemian Rhapsody“ von Freddi Mercury. Jetzt musste der Kater seine Stiefel runter lassen und zeigen, dass er
sein Wort halten konnte: Quenn sollte erscheinen. Nun, man muss den Kater in diesem Punkt in Schutz nehmen. Der Wille war sicherlich
da, aber da weder die richtige Quenn noch die Band Quenn taufrisch sind wäre es aus gesundheitlichen Gründen unverantwortlich gewesen
Quenn auf die Bühne zu zehren. Da aber zufällig das Orchester des Musikvereins auf der Bühne saß und die Lizenz zum Spielen hatte
übernahmen Sie dieses Stück. Hätte man hinter einem Vorhang gespielt, wäre vermutlich dem Publikum diese kleine Programm-
Umgestaltung gar nicht aufgefallen. Aber auch so wurde man von diesem Musikstück mitgerissen und man konnte dem Kater dieser kleine
Trick verzeihen.
Bei dem letzten Stück „Wilhelm Tell“ von G. Rossini -Solo für Xylophon- brauchte man in des nicht zu flunkern. Der Kater hatte einen Spieler
gefunden, der dieses Stück zur vollen Zufriedenheit von Herrn Tell spielen konnte: Thomas Müllner. Dieser aufgehende Stern am
Percussionhimmel schaffte es mit dem Orchester zusammen dieses Stück zu einem weiteren Höhepunkt des Abend werden zu lassen.
Günter Staudinger, der durch das Programm führte konnte dem Publikum mit dem Marsch „Venezia“ die wohlverdiente Zugabe ankündigen.
So endete diese Geschichte in einem wunderbaren Konzertabend. Und wenn Sie nicht gestorben sind, dann spielen Sie auch weiter.

Juka 2015

Enten jagen leicht gemacht…

mit insgesamt 37 abenteuerlustigen Teilnehmern haben wir uns am Samstag den 25.04.2015 an unserem Vereinsheim getroffen. Auf zum Kanu fahren.
Dank riesiger Fahrzeuge uns vielen freiwilligen Fahrern konnten wir pünktlich um 9Uhr unsere Fahrt nach Bietigheim- Bissingen starten.
Dort angekommen wurden wir auch gleich von unseren Tour-guids empfangen. Es hat zwar leicht geregnet, aber nachdem wir dann alle unsere Schwimmwesten bekommen hatten wussten wir das das Wasser von oben unser kleinstes Problem war.
Nach einer kurzen Einweisung haben wir uns auf unsere Kanus verteilt, und durften schon mal trocken Paddeln.
Nach dem einsteigen in die Enz haben wir dann auch gleich unsere wichtigste Lektion gelernt.
Das Päckchen. Alle Kanus halten sich an den anderen fest und bilden so einen erstaunlich stabilen Kanu-haufen. So startete auch unser erstes Rennen.  Jeweils sechs Kanus gegeneinander, die Äußeren mussten paddeln die inneren haben das Päckchen zusammengehalten. Schön gelegen und inzwischen ganz ohne regen sind wir durch das Viadukt gefahren.
Anschließend folgte noch eine Slalomstrecke, und Wasserballet mit Kanus. Auf der Rückfahrt haben wir eine für uns neue Sportart ausprobiert. Das Kanu- Polo. Hierbei fiel das erste Kanu dem rasanten Spiel zum Opfer. Alle im dreierpack durften das doch noch sehr kalte Enzwasser ausprobieren. Wie gelernt, haben wir dann aber alle wieder ins Boot geholt.
Das war der erste Streich, der zweite folgt zugleich.  Und so hat das nächste Kanu schieflage bekommen. Alle nass aber trotzdem nicht verfroren, haben dann noch das letzte Spiel zusammen bewältigt. In die Freiheit entlassene Quitsche- Enten, Bälle und diverse andere Gegenstände wurden vor uns ins Wasser geworfen. Das Ziel war es so viele Dinge wie möglich einzusammeln. Voll beladen und außer Puste haben wir unsere Anlegestelle erreicht.
Nach dem Reinigen und aufräumen der Kanus, haben wir uns von unseren Tour- führern verabschiedet.
Auf einer Wiese direkt am Viadukt haben wir unser Picknick genossen und sind gegen 14 Uhr wieder nach Salach gefahren.

Vielen Dank für die schöne, spaßige Musikerausfahrt auf der Enz, die für Viel Freude bei Jung und Alt sorgte.

DSC_0086